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Sicher unterwegs: Die richtige Brille zum Autofahren

Die Mehrheit der Autofahrer gibt an, dass ihnen schlechte Sichtverhältnisse bei Dämmerlicht, in der Dunkelheit oder bei Regen, aber auch blendendes Sonnenlicht bzw. Scheinwerferlicht zu schaffen machen. Gerade Brillenträger empfinden Irritationen durch Reflexionen als besonders intensiv. Nicht umsonst zählt schlechtes Sehen oder ein eingeschränktes Sehvermögen zur Ursache der meisten Verkehrsunfälle in Deutschland. Grund genug, sich genau anzuschauen, worauf Sie als Brillenträger beim Autofahren achten sollten.

Entspannt und sicher ankommen – mit einer individuell angepassten Brille fürs Autofahren werden lange Autofahrten zu einer sicheren und angenehmen Reise. Was Sie bei dem Kauf einer Brille fürs Autofahren beachten müssen erfahren Sie im folgenden Ratgeber.



Inhalt



1. Durchblick behalten mit einem Sehtest

Schlechtes Sehen ist ein Sicherheitsrisiko beim Autofahren. Das Risiko im Straßenverkehr kann mit geringem Aufwand und einer Sehhilfe reduziert werden. So einfach wie wirkungsvoll: Achten Sie darauf, dass die Brille Ihren aktuellen Sehwerten entspricht. Das lässt sich am besten mit einem Sehtest beim Augenarzt oder Optiker herausfinden, den Sie grundsätzlich regelmäßig durchführen sollten.


Ihr Sehvermögen ändert sich nicht von heute auf morgen und es kann dauern, bis Sie selbst Veränderungen bemerken. Grundsätzlich wird eine Überprüfung der Augen bei Erwachsenen alle 2 Jahre empfohlen. Bei älteren Menschen (ab ca. 65 Jahren) ist sogar eine jährliche Prüfung zu empfehlen. Sollten merkliche Sehprobleme auftreten, sollten Sie am besten zeitnah eine Prüfung Ihrer Augen durchführen.


Auch spielt die Brillenfassung eine wichtige Rolle. Ihre Brille sollte so groß sein, dass Ihr Sichtfeld nicht beengt ist und Sie zum Beispiel auch noch die Außenspiegel im Blick haben. Ideal ist eine Fassung mit größeren Gläsern und einem schmalen Rahmen, bei dem die Bügel am oberen Rand befestigt sind. So haben Sie auch gute Sicht zur Seite. Für einen angenehmen Tragekomfort und die optimale Sehkraft, sollte die Brille außerdem richtig und sicher sitzen.


2. Welche Brillengläser sind zum Autofahren geeignet?

Achten Sie darauf, dass die Brillengläser speziell auf Ihre Bedürfnisse als Autofahrer abgestimmt sind. Damit ist vor allem eine Superentspiegelung gemeint, denn die verringert das Blendungsgefühl störender Lichtreflexe und sorgt für klarere Sicht auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Außerdem empfehlen sich die Veredelungen Hartschicht und Clean Coating, so kann Ihre Brille nicht so stark verschmutzen und verkratzen.


Entspiegelte Brillengläser als Must-Have

Besonders bei diffusem Dämmerlicht oder in der Nacht erschweren die Lichtreflexe der entgegenkommenden Fahrzeuge das Autofahren ungemein. Nicht-entspiegelte Brillengläser verstärken den Effekt, da sie wie ein Spiegel wirken. Die Entspiegelung vermindert diese Lichtreflexion, verringert damit die Blendung und sorgt für eine transparente und klare Sicht. Je höher die Entspiegelung der Brille ist, desto besser wird Ihre Sicht beim Autofahren.


Polarisierende Brillengläser für zusätzlichen Schutz

Einen hohen Blendschutz garantieren polarisierende Gläser. Das Licht, dass sich auf regennassen Fahrbahnen und Wasserflächen spiegeln kann, wird ausgeblendet, indem polarisierende Gläser diese Reflexionen herausfiltern. So sorgen sie für eine klare und kontrastreiche Sicht und helfen dabei, entgegenkommende Fahrzeuge jederzeit rechtzeitig zu erkennen.

Getönte Brillengläser als Extra Komfort

Bestimmte Tönungen können das Sehen im Straßenverkehr erleichtern und sogar verbessern. Brillengläser in den Tönungsfarben Braun und Grau helfen dabei, Ampeln, Bremslichter und andere Leuchtsignale besser und rechtzeitig zu erkennen. Idealerweise haben die Gläser sogar einen Tönungsverlauf – für eine klare Sicht auf das Armaturenbrett.



Wichtig: Rote und blaue Tönungen sind nicht geeignet, weil sie das Kontrastsehen vermindern. Insgesamt darf die Tönung den Wert von 25% nicht übersteigen, wenn sie auch für das Autofahren nachts geeignet sein soll. Um Tagsüber fürs Autofahren geeignet zu sein, darf die Tönung 85% nicht überschreiten.



3. Autofahren mit Gleitsichtbrille: Darauf sollten Sie achten

Grundsätzlich gibt es beim Autofahren mit Gleitsichtbrille keinen Unterschied zum Autofahren mit einer Einstärkenbrille. Allerdings bekommen Brillenträger eine Gleitsichtbrille in der Regel erst ab einem bestimmten Alter verordnet. Das heißt, nach jahrelangem Tragen einer Einstärkenbrille müssen Sie sich an die Neue erst noch gewöhnen. Natürlich auch beim Autofahren.



Tipp: Geben Sie sich ruhig ein bisschen Zeit für die Umstellung auf die neue Gleitsichtbrille. Allerdings sollten Sie, wenn sich gar keine Besserung einstellt, nochmals Ihren Optiker aufsuchen – es kann sein, dass Ihre Brille dann nicht optimal ausgerichtet ist.


Hier sind vor allem die Spiegel die Herausforderung: Die Außenspiegel liegen im unteren Bereich und fallen damit in den Nahsichtbereich der Gleitsichtbrille. Das bedeutet, dass Sie den Kopf beim Blick in den Außenspiegel immer ein bisschen weiter nach unten neigen müssen, um das Bild im Spiegel zu erkennen. Außerdem muss der Kopf in Richtung des jeweiligen Außenspiegels gedreht werden, damit Sie scharf sehen können, da die Brechkraft bei Gleitsichtgläsern zum Rand hin abnimmt.


Für den Rückspiegel gilt, dass Sie vermutlich den optimalen Schärfe-Punkt etwas suchen müssen, also die Scharfstellung etwas dauert. Es handelt sich dabei zwar um etwa eine Sekunde, aber es ist ungewohnt und damit zunächst ein Störfaktor.



4. Autofahrerbrillen – Was gibt es noch zu beachten?

Sogenannte Autofahrerbrillen sind im Grunde Fassungen mit speziellen Gläsern, die für die besonderen Anforderungen im Straßenverkehr optimiert sind. Sie müssen vor allem folgendes leisten können: Das Sehen bei Nacht, bei Regen und feuchter Fahrbahn erleichtern, indem sie Reflexionen minimieren, den schnellen Wechsel von Lichtverhältnissen von hell nach dunkel und umgekehrt ausgleichen und scharfes Sehen bei schnellen Blickwechseln zwischen den Spiegeln und der Fahrbahn gewährleisten.


Letzteres ist auch der Grund dafür, dass die Sehbereiche bei Autofahrergläsern etwas ausgedehnter sind als bei „normalen“ Brillen, für ein gleichmäßig scharfes Sehen. So ist beispielsweise auch ein schneller und vor allem scharfer Blick in die Außenspiegel möglich. Kontraste sind deutlicher zu erkennen, Entfernungen lassen sich besser einschätzen.


Autofahrerbrillen können Sie übrigens auch im Alltag tragen, Sie brauchen also nicht zwei verschiedene Brillen. Geben Sie einfach bei der Auswahl Ihrer Gläser an, dass Sie Ihre Brille auch zum Autofahren benutzen, dann wird Ihr Optiker Ihnen die entsprechenden Gläser und Veredelungen empfehlen. Autofahrergläser gibt es als Einstärken- und Gleitsichtvarianten.



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* Summe aus eigenem Shoppreis der Brillenfassung und der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) für zwei superentspiegelte Starvision Einstärken-Kunststoffgläser (Brechungsindex 1,5) inkl. Hartschicht in den Glasstärken Sph. +6,0/-6,0 dpt Zyl. +2,0/-2,0 dpt.

** Bei jeder Brillenfassung sind bereits zwei superentspiegelte Einstärken-Kunststoffgläser (Brechungsindex 1,5) inkl. Hartschicht in den Glasstärken bis Sph. +6,0/-6,0 dpt Zyl. +2,0/-2,0 dpt im Preis enthalten.

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